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Himbeeren – die leckeren Alleskönner

Himbeerstrauch

Sonne, die Füße hochlegen und einen kühlen Joghurt mit frischen Himbeeren genießen vom eigenem Himbeerstrauch – wem läuft bei dieser Vorstellung nicht das Wasser im Munde zusammen? Himbeeren eignen sich ideal als leckerer Snack für zwischendurch und als gesunde Abkühlung im Sommer. Dieser fruchtige Snack ist jedoch mehr, denn Himbeeren sind super gesund und können viele Prozesse im Körper positiv beeinflussen. Von einem reichen Vitamingehalt, über einem hohen Eisengehalt, bis hin zu ihrem geringen Kalorienanteil – die Himbeere ist ein wahres ,,Superfood“. Zusätzlich können die geernteten Himbeeren natürlich auch eingekocht werden: Gelee oder Konfitüre aus Himbeeren schmecken wunderbar und sind ein wahres Highlight an jedem Frühstückstisch.

Himbeeren weisen außerdem eine große Anzahl an unterschiedlichen Vitaminen und Spurenelemente auf. Des Weiteren werden den Himbeeren entwässernde und abführende Wirkungen nachgesagt, sodass dieses Obst sich auch bestens zur Aufrechterhaltung einer gesunden Verdauung eignet. Sogar im Mittelalter wusste man schon von den positiven Eigenschaften der Himbeere und nannte sie daher sogar ,,Heilpflanze“. Von den Früchten der Himbeere, über ihre Blätter, bis hin zu den Himbeerwurzeln – so gut wie alle Elemente und Bestandteile der Himbeerpflanze lassen sich sinnvoll nutzen und weiterverarbeiten. Doch welche gesundheitsfördernden Stoffe hat die Himbeere wirklich und wie kann man sie selbst anbauen?

 

Was bewirkt die Himbeere im Körper?

Himbeeren enthalten eine ganze Reihe an unterschiedlichen Vitaminen: Vitamin B und C sind in diesen Früchten reichlich vorhanden. Schon ca. 150 Gramm Himbeeren am Tag decken den Tagesbedarf an diesen Vitaminen. Dadurch trägt man nicht nur zu einem positiven Körpergefühl und dem Erhalt der Körperfunktionen bei, sondern stärkt auch maximal das Immunsystem. Einfach morgens ein Joghurt oder Pfannkuchen mit Himbeeren essen und schon ist der Tagesspiegel an wichtigen Vitaminen gedeckt! Oder man nutzt die leckeren Muntermacher als gesunden Snack zwischendurch.

Einfach mal die Chips oder Süßigkeiten durch Himbeeren ersetzen und bald wird man merken, dass man sich direkt besser und fitter fühlt. Zudem verfügt die Himbeere über einen sehr hohen Eisengehalt, sodass sie positiv zu einer geregelten Blutbildung beiträgt. Außerdem hat die Himbeere einen hohen Gehalt an Folsäure, Magnesium und Kalium. Trotz dieser ganzen Nährstoffe weist diese Frucht jedoch nur 34 Kalorien pro hundert Gramm auf und ist damit sehr kalorienarm. Auch eine kalorienarme Ernährung lässt sich mit der Himbeere und anderen Obstsorten gut kombinieren.

Doch nicht nur die Frucht der Himbeere erfreut sich größter Beliebtheit, denn auch die Himbeerblätter können ideal genutzt werden. Diese Blätter können als Tee verwendet werden und sollen bei Stimmungsschwankungen und PMS helfen. Hierfür einfach die Himbeerblätter waschen und mit Wasser aufgießen. So einfach und schnell gelingt ein selbstgemachter Tee, der auch noch krampflindernd wirkt.

 

Die Himbeere als Heilpflanze

Bereits im Mittelalter wurde die Himbeere aufgrund ihrer gesundheitsfördernden Eigenschaften als Heilpflanze bezeichnet und dementsprechend genutzt. Dabei wurde aus der Frucht direkt ein heilender Himbeersirup hergestellt. Dieser wurde als besonders magenschonend beschrieben. Doch nicht nur die Himbeerfrucht selbst erfreute sich größtem Nutzen, denn auch die Blätter wurden bzw. werden auch heute noch wegen ihrer heilenden Wirkung genutzt. Die Blätter lassen sich mit etwas Wasser zu einem Tee aufgießen, der bei Durchfall und Entzündungen helfen soll. Früher wurde dieser Aufguss auch bei Hauterkrankungen als Waschlotion genutzt.

Die Frucht, die Blätter und sogar die Blüten und Wurzeln werden auch heute noch ausgiebig in der Naturheilkunde genutzt. Daher gibt es eigentlich keinen Teil der Himbeerpflanze, der nicht genutzt werden kann, sodass dieses Gewächs als eines der ergiebigsten Gewächse der Welt gesehen wird. Aus den Blättern und Wurzeln werden heute gerne Bäder und Tinkturen hergestellt, die beruhigend und fiebersenkend wirken sollen. Ein angenehmes Bad mit einer solchen Tinktur wirkt zudem entspannend und schmerzlindernd. Somit eignet sich die komplette Himbeerpflanze bei Entzündungen und leichten Erkrankungen und trägt zu einem positiven Körpergefühl bei.

 

Wie der Anbau von Himbeeren gelingt

Der Anbau der Himbeeren ist im Grund ziemlich leicht, sodass sogar Anfänger hier schnelle Erfolge erzielen können. Wenn man ein paar einfache Dinge beachtet, gelingt die Zucht der Himbeere im eigenen Garten kinderleicht!

Zunächst ist es sehr wichtig, den idealen Standort für den Anbau der Himbeeren zu finden. Am besten gedeihen diese Gewächse an Plätzen, die vor Wind geschützt sind und sich halbschattig befinden. Der Boden sollte möglichst locker und reich an Nährstoffen sein. Mit dem Anbau loslegen sollte man im Herbst oder im Frühjahr. Dementsprechend werden den Himbeeren auch die Namen Frühjahrshimbeere oder Herbsthimbeere gegeben. Gepflanzt werden die Himbeeren in einem Abstand von 45 cm, damit die Wurzeln genug Platz haben und sich tief im Boden verankern. Zudem ist es wichtig, dass die einzelnen Pflänzchen genügend Licht und Sonne bekommen. Regelmäßiges Wässern ist genauso wichtig, wie das Entfernen von Unkraut und Schädlingen. So wird frühzeitig vermieden, dass bei den Himbeergewächsen tiefgreifende Erkrankungen auftreten und die Pflanze dadurch kaputtgeht.

Sobald die Pflanzen etwas gewachsen sind, empfehlen sich Stützen für die Gewächse. Gespannte Drähte oder Schnüre stützen die einzelnen Pflanzen und ermöglichen es, dass diese hoch hinauswachsen können. Der Boden muss ab und zu gedüngt werden, damit er nährstoffreich bleibt. Hierfür kann im Grund auf gewöhnliche Dünger, wie Kompost, zurückgegriffen werden. Ein neues Phänomen auf dem Pflanzenmarkt sind jedoch spezielle Dünger. Hier werden inzwischen Dünger angeboten, die sich speziell für Beeren oder sogar direkt für Himbeeren eignen. Diese Himbeerdünger sind ebenfalls Spitzendünger für diese Gewächse.