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Mandarinenbaum (Citrus reticulata)

Mandarinenbaum

Herkunft und Aussehen des Mandarinenbaum (Citrus reticulata)

Die Heimat des Mandarinenbaum liegt in Südostasien (z.B. Philippinen). Die Zitruspflanzen wachsen von Natur aus zu Mandarinenbäumchen mit sehr dichten, voll belaubten Kronen und länglich-schmalen Blättern heran, die robust sind und auch mit kühleren Plätzen bestens zurechtkommen. Anders als Zitronen und Limetten sind ihre Zweige dornenlos. Die Blüten sind recht klein (1,5-2 cm), aber ungeheuer zahlreich, reinweiß und verströmen zur Hauptblüte im Mai/Juni dichte Wolken ihres süßlich-herben Parfums. Eine zeitliche Verschiebung des Flors ist jedoch je nach Überwinterung und Pflanzenkonstitution nichts Ungewöhnliches. Da nicht die ganze Fülle an Blüten bestäubt wird, bilden sich meist gerade so viele Früchte, wie eine einzelne Pflanze ernähren kann. Eventuell zu viele Ansätze dünnen Mandarinen selbst aus und sie fallen zu Boden. Die Früchte haben die typisch abgeflachte, runde Form, die sicher jedem von Ihnen aus den Obstregalen wohl bekannt ist. Die mäßig dicken, kräftig orangefarbenen Schale lassen sich leicht pellen. Das Fruchtfleisch ist orangerot, saftig, samenreich und sehr süß. Für viele Gaumen ist ihr Aroma intensiver als das der, dafür samenarmen oder -losen Clementinen. Die Erntezeit fällt klassischerweise in die Wintermonate zwischen November und Januar, die Erntemenge kann von Jahr zu Jahr in der Menge schwanken. Da auch Vollreife Früchte noch lange an den Zweigen haften bleiben, ist neben dem Nutzwert auch der Zierwert der Mandarinen sehr hoch. Alle Zitruspflanzen, egal ob Mandarinen, Clementinen, Satsumas, Orangen, Zitronen, Limetten oder Kumquat unterscheiden sich im Grundsatz nicht in der Pflege. Gießen, Düngen und Schneiden von Zitruspflanzen ist in allen Fällen gleich. Hat man bei einer Zitruspflanze die Pflege raus, kommt man mit allen klar – und umgekehrt. Lediglich in der Überwinterungstemperatur gibt es leichte Unterschiede. Der mit Abstand häufigste Pflegefehler bei Zitruspflanzen ist zu seltenes gießen oder zu geringe Wassermengen bei den Gießdurchgängen. Alle Zitrusfrüchte sind essbar, es ist keine von ihnen giftig. Der Geschmack kann jedoch sehr unterschiedlich sein und reicht von süß über sauer bis bitter, manche isst man direkt vom Baum, andere presst man aus für Saft oder kocht sie ein.

 

Anzucht und Pflege des Mandarinenbaum

Mandarinen bevorzugen es, im Sommer im Freien zu stehen, da hier die Lichtausbeute am größten ist. Für wohlgeformte, dichte Mandarinen ist es besser, sie während der gesamten frostfreien Zeit des Jahres auf die Terrasse oder in den Garten zu stellen. Kernzeit ist von Mitte Mai bis Mitte Oktober, je nach Witterungsverlauf und Klima vor Ort kann sich der Freilandaufenthalt auf die Monate April und November ausdehnen, solange es eben frostfrei bleibt. Zitruspflanzen recken ihre Zweige sehr gern in die Sonne, die Wurzeln aber dürfen nicht überhitzen. Trifft die pralle Sonne täglich stundenlang auf schwarze Pflanzgefäße, heizt sich die Erde extrem auf und die Wurzeln schränken ihre Aktivität ein. In der Folge kommt es, trotz feuchter Erde, zu Welke Erscheinungen, da die inaktiven Wurzeln den Wasserverlust der Blätter nicht ausgleichen können. Alternativ kann man die Mandarinenbäume ganzjährig in lichtreichen Wintergärten halten. Hier bilden Mandarinen jedoch größere Blätter und Blattabstände, wodurch locker aufgebaute Kronen entstehen. Der Standort im Winter für Mandarinen ist am besten gegeben bei hellen Verhältnissen und wenn man die Pflanzen bei bei plus 3 bis 15 °C aufstellen. Als Grundregel gilt allgemein, je wärmer der Standort ist, umso lichtreicher muss er sein. Je kühler das Winterquartier ist, umso eher reicht das Licht aus, das durch nicht verhangene Südfensterscheiben fällt. An zu dunklen Plätzen ist ein teilweiser Blattabwurf normal und kein Problem für die Pflanzengesundheit von Mandarinen. Er wird durch den Neuaustrieb ab März/April ausgeglichen, der die Kronen von Mandarinen rasch wieder vollständig begrünt. Kurzzeitiges Temperaturminimum 0 °C. 

Mandarinen brauchen im Sommer viel Wasser, vor allem dann, wenn sie an sonnigen Plätzen im Freien stehen wie oben empfohlen. Hier ist in der Regel eine Wassergabe pro Tag nötig und diese sollte reichlich ausfallen. Für große Töpfe ist bei Mandarinen eine Gießkanne ein Tropfen auf den heißen Stein. Verlassen Sie sich nicht auf Regenfälle. In Töpfe, die von den Kronen der Mandarinen weitgehend überschirmt werden, dringt kaum ein Tropfen. Gießen Sie darüber hinaus nicht zögerlich, sondern bei jedem Durchgang so viel, dass die Erde bis zum Topfgrund befeuchtet wird. Wenn Wasser zu den Topflöchern rinnt, ist dies noch kein Zeichen dafür, dass die Erde nass ist. Denn gerade ausgetrocknete Erde, lässt an den Topfrändern Ritzen klaffen, über die das Wasser rasch, aber völlig ungenutzt abläuft. Etwas Wasser im Untersetzer (bei ca. 1 cm Wasserhöhe) ist im Sommer nicht schlimm. Gießen Sie bevorzugt mit Regenwasser, Leitungswasser ist jedoch nicht tabu. Heutige, wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Zitruspflanzen das Calcium dringend benötigen. Zum Düngen sollten Sie hochwertigen Zitrusdünger verwenden. Hiervon genügt in der Wachstumszeit von März bis Oktober eine Gabe pro Woche. Bei niedriger konzentrierten Düngern sind die Gaben entsprechend zu multiplizieren. Im Winter brauchen Mandarinen weiterhin eine konstant leicht feuchte Erde.

Sie sollte weder über längere Zeit vollständig nass sein, noch darf sie austrocknen. Die beste Taktik sind Kontrollen alle 2-3 Tage. Gießen Sie immer dann wieder, wenn die Erde leicht abgetrocknet ist und stets so viel, dass die Erde bis zum Topfgrund durchfeuchtet wird. Gießt man immer zu wenig, gehen die unteren Wurzeln stets leer aus und sterben allmählich ab. Hartnäckig hält sich der Irrtum, dass Fußbodenheizungen Mandarinen schaden. Fußwärme ist aber kein Problem, sie erhöht lediglich die Verdunstungsrate, was einen erhöhten Wasserbedarf zur Folge hat. Wer diesem mit einer Gießgabe pro Woche nachzukommen versucht, lässt seine Mandarinen schlicht vertrocknen. Gedüngt werden Zitrus, solange sie wachsen. Dies kann in lichtreichen, beheizten Wintergärten bis weit in den November, ja sogar bis in den Dezember und Januar hinein der Fall sein. Bei Exemplaren, die suboptimal in lichtarmen Räumen überwintern, düngt man ab Mitte/Ende September nicht mehr, um die Bildung neuer Blätter und Triebe zu verlangsamen bzw. zu stoppen. Je häufiger und konsequenter Sie Mandarinen schneiden, umso schöner und handlicher bleiben sie. Mandarinen, die nie geschnitten werden, bleiben zwar auch schön, aber weniger kompakt als mit regelmäßigem Schnitt. Stutzen Sie die Kronen immer dann, wenn sie anfangen, aus der Form zu geraten – bereits während des Sommers! Geschnitten wird jeder Trieb stets 2-3 Millimeter über einem Blatt oder einer Knospe, die zum Kronenäußeren zeigt. Für größere Kronenkorrekturen, die bis ins alte Holz reichen, ist der Spätwinter die beste Zeit, kurz bevor Mandarinen frisch austreiben. Mandarinen brauchen gut durchlässige, stabile Erde, da sie gerade bei größeren Exemplaren jahrelang im gleichen Gefäß bleiben.

Das bedeutet, dass die Erde reichlich steinige Anteile in Form von Lavastücken, Kalksteinbruch, Blähtonbruch oder anderen Materialien wie Splitt, Kies oder grobem Sand in Mischungen enthalten sollte. Reine Humus- oder gar Torferde, wie sie leider häufig als Spezialerde für Zitruspflanzen angeboten wird, ist ungeeignet, auch wenn auf dem Sack mit Erde, den Sie in guter Absicht gekauft haben, Zitruserde geschrieben steht. Ein paar Styroporflocken machen aus reiner Torferde noch lange keine Zitruserde. Mandarinen müssen nicht zwingend jährlich umgetopft werden. Ausschlag gibt der Durchwurzelungsgrad der Töpfe: Ist die Erde mit einem feinen Geflecht vollkommen durchzogen, ist ein neues, im Durchmesser nur 2-5 cm größeres Gefäß ratsam. Ist noch viel lockere Erde vorhanden, wartet man. Die beste Zeit zum Umtopfen ist im März/April vor dem frischen Austrieb. Doch auch die Monate danach bis einschließlich Juli sind fürs Umtopfen geeignet. Danach allerdings sollte man bis zum Frühjahr warten, da die frische Erde sonst zu lange nicht durchwurzelt bleibt und zu Wurzelschäden führen kann. Richtig gegossene und regelmäßig gedüngte Mandarinen haben hervorragende, eigene Abwehrkräfte. Schädlinge greifen erst an, wenn die Pflanzen wiederholt gestresst sind. Dann werden sie im Sommer anfällig für Spinnmilben, im Winter für Schildläuse. Blattläuse im Frühling an den jungen Triebspitzen sind eher selten und leicht zu beheben. Mischen Sie in einem Liter Wasser 20 ml Spiritus und 15 ml Schmierseife auf und sprühen Sie die Blattläuse damit an. Sie trocknen ein, die leeren Hüllen aber bleiben haften. Für Schild- und Wollläuse gilt das Gleiche. Auch sie lassen sich durch mehrfaches Anwenden einer Spiritus-Schmierseifen-Lösung in Zaum halten. Gegen Spinnmilben helfen leider nur Spritzmittel, die als Akarizide ausgewiesen sind. Mittel, die allgemein gegen saugende und beißende Insekten helfen, schlagen bei Spinnmilben nicht an. Dosieren Sie Pflanzenschutzmittel bei Mandarinen immer so, wie auf der Packung angegeben, nie höher. Damit riskieren Sie nicht nur Ihre eigene Gesundheit, sondern auch die der Pflanzen, deren Blätter Schaden nehmen. Aber Sie sollten die angesetzte Spritzbrühe sehr reichlich aussprühen, damit wirklich alle Pflanzenteile von den Blattunterseiten bis zur Rinde mit dem Wirkstoff benetzt werden. Sprüht man halbherzig, bleiben Schädlinge übrig, die sich rasch wieder vermehren. Wenden Sie Spritzmittel, egal ob sanfte oder chemische, bei Mandarinen nie bei Sonnenschein an. Je länger die Einwirkzeit, umso besser das Ergebnis. Deshalb sollte es am Folgetag nicht regnen.

 

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Wassermelonen

Wassermelonen

Wissenswertes zu Wassermelonen

Schon vor 4.000 Jahren ließen sich die Ägypter an heißen Tagen saftige Wassermelone schmecken. Auch heute noch erfreut sich die Wassermelone besonders im Sommer großer Beliebtheit. Ein hoher Wassergehalt und fruchtiger Geschmack machen Wassermelonen zur gesunden Erfrischung, fast ohne Kalorien. Am liebsten wird diese Melonensorte frisch und roh verspeist, doch leckere Wassermelone-Rezepte wie Bowle, Smoothies oder Fruchtsorbet sind der Renner auf jeder Gartenparty. In erster Linie enthält eine Wassermelone, Wasser, und zwar zu etwa 95 Prozent. Abgesehen davon stecken in den Fruchtfasern jedoch auch viele A- und C-Vitamine. Hinzu kommt ein nennenswerter Eisen-Anteil sowie ein geringer Natriumgehalt, der zusammen mit dem vielen Wasser die Nieren entwässert und reinigt. Eine Wassermelone hat kaum Kalorien, lediglich etwa 24 kcal pro 100 Gramm. Auch die Kerne der dieser Melone sind nicht zu verachten, denn sie enthalten Vitamine, Mineralstoffe, Fett und Eiweiß. Ursprünglich stammt die Wassermelone aus Südafrika. Da sie Sonne und trockenen, sandigen Boden liebt, wächst sie dort auch heute noch wild in der Steppe. Wilde Wassermelonensorten schmecken allerdings meist bitter und sind eher wegen ihrer Samen beliebt. Diese werden in vielen südlichen Ländern wie Sonnenblumenkerne geröstet und gesalzen und so als gesunder Snack verspeist. Auch Mehl oder Öl wird aus Wassermelonen-Kernen hergestellt. Heute zählen China, die Türkei, USA, Iran und Brasilien zu den wichtigsten Ländern für den Anbau dieser Art der Melone. Während Melonen generell zum Fruchtgemüse zählen, gehören Wassermelonen den Gurkengewächsen an, andere Melonen hingegen der Familie der Kürbisse. Ebenso wie ihre Verwandten wachsen die einjährigen, krautigen Wassermelonen-Pflanzen in verzweigten Ranken auf dem Boden. Eine ausgewachsene Wassermelone kann bis zu 100 Kilo schwer werden.

Anzucht aus dem Samen

Als erster Schritt werden die Samen vier bis sechs Wochen vor dem Pflanztermin einzeln in kleine Töpfe mit Aussaaterde gesät. Stellen Sie diese an einem hellen, warmen Platz auf und halten Sie die Erde gleichmäßig feucht. Die optimale Keimtemperatur beträgt 22 bis 25 Grad. Im zweiten Schritt Pflanzen Sie die Setzlinge ab Mitte Mai im Abstand von 80 bis 100 Zentimeter ins Gewächshaus. Zuvor wird der Boden mit reichlich Kompost versorgt. Sie können die Pflanzen an Schnüren oder Rankgittern platzsparend in die Höhe wachsen oder sich flach ausbreiten lassen. Im dritten Schritt findet das Entspitzen im Juni statt, wenn die Pflanzen drei bis vier Laubblätter haben, fördert die Bildung weiblicher Blüten. Auch die Keimblätter werden entfernt, um die Belüftung in Bodennähe zu fördern. Im Sommer schneidet man alle Seitentriebe regelmäßig hinter dem vierten Blatt ab. Im letzten Schritt Pro Pflanze sollten Sie maximal sechs Melonen ausreifen lassen, der Rest wird entfernt. Betten Sie die Früchte auf Stroh, damit es auf der feuchten, humusreichen Erde im Gewächshaus nicht zu Fäulnisbefall kommt. Ab August sind die Melonen erntereif.

 

Pflege der Pflanze

Melonen kommen zwar aus den Tropen, werden aber einjährig kultiviert, was eine erfolgreiche Aufzucht auch bei uns durchaus denkbar macht. Wenn Sie nicht über ein Gewächshaus verfügen und die Melone nach der Vorzucht im Garten aufziehen möchten, sollten Sie das ganze Vorhaben aber von vornherein nur angehen, wenn ein passender Standort im Garten verfügbar ist. Es sollte möglichst warm sein, weniger als 12 Grad möchte keine Melone aushalten müssen. Der Standort im Freiland sollte so sonnig und windgeschützt wie möglich sein. Am besten wählen Sie die Ecke mit dem Mikroklima aus, das Sie im Sommer regelmäßig zum Schwitzen bringt. Denn am liebsten haben es die Melonen, wenn Temperaturen zwischen 25 und 35 Grad erreicht werden. Die Bodentemperatur sollten mitziehen, um 25 Grad sind Melonen nur recht. Schwarze Beetfolie sammelt Wärme und hält die Feuchtigkeit im Boden. Zudem sollte der Standort jedes Jahr gewechselt werden. Wenn die Melonen nach Vorkultur im Freiland ausreifen sollen, brauchen sie einen optimalen Boden. Dieser sollte locker und wasserdurchlässig sein und Staunässe sollte ausgeschlossen sein Das Gut anschließend mit Nährstoffen anreichern (Kompost, Pferdemist untermischen)

Mit einem pH-Wert für optimale Nährstoffverfügbarkeit (6,3 – 6,8, ein bisschen in Richtung sauer, bis 6,0, ist möglich) sorgen. Melonen brauchen regelmäßig Wasser, ohne sie unter Staunässe zu setzen (dann droht schnell Wurzelfäule). Bitte vor allem bei kälterem Wetter nie kaltes Wasser aus der Leitung verwenden, immer abgestandenes Wasser oder Regenwasser. Gießen Sie Melonenpflanzen nie auf die Blätter, feuchte Blätter ziehen Pilze an. Dünger braucht die Melone jede Menge, Fruchtbildung und -reife kosten viel Kraft, Sie können gerne jede Woche etwas organischen Dünger in ausgewogener Nährstoffkomposition abwechselnd mit reifem Kompost und/oder Mist zuführen. Bevor die Früchte sich bilden, muss eine Bestäubung stattfinden, und das ist im Gewächshaus nur wahrscheinlich, wenn Sie in der Zeit der Blüte den “zuständigen Arbeitern” Zutritt gewähren (bzw. um die Zeit der Blüte, Melonenblüten bleiben nur ein paar Stunden an einem einzigen Tag geöffnet, die Insekten sollten dann schon im Gewächshaus sein). Also täglich und lange lüften, wenn die Blüte ansteht.

 

Die verschiedenen Sorten der Wassermelone

Die Wassermelonen bilden die Gattung Citrullus in der Familie der Kürbisgewächse, mit natürlichem Verbreitungsgebiet im tropischen Asien und Afrika, aber auch im Süden Europas und im Osten des Mittelmeerraums. Die Gattung besteht aus vier Arten, von denen vor allem die Wassermelone (Citrullus lanatus) und die Koloquinte (Citrullus colocynthis, für medizinische Zwecke) vom Menschen genutzt werden. Obwohl der Wassermelonen-Erwerbsanbau südlich von uns in Spanien seine Grenze hat, berichten Hobby-Melonenanbauer, dass die Wassermelonen bei uns ganz gut zurechtkommen und sich als robuster als die Zuckermelonen erweisen. Von den rund 150 Sorten der Wassermelonen sind uns die großen rotfruchtigen am vertrautesten, es gibt aber auch Wassermelonen-Sorten mit kleineren Früchten und weißem, gelbem, orangefarbenen oder grünem Fruchtfleisch. Die Fruchtrinde kann einfarbig hellgrün oder dunkelgrün sein, aber auch gestreift oder marmoriert. Bei uns erhalten Sie hochqualitative und preiswerte Samen für eine Anzucht von Riesen Wassermelonen!

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Brombeeren – Superfood pur

Brombeeren

Wenn man an Brombeeren denkt, kommen jedem wahrscheinlich direkt die schwarzen Beeren in den Sinn. Die Brombeeren können jedoch auch rot bis dunkelrot sein, was viele Menschen nicht wissen. Meist kommt es bei diesen Sorten dann zu einer Verwechslung mit der Himbeere, obwohl es sich auch bei helleren Brombeeren um eben diese handelt. Genau genommen handelt es sich bei den Brombeeren um Rosengewächse, die an Sträuchern wachsen.

Es gibt sowohl rankende als auch aufrecht wachsende Brombeergewächse. Von Juli bis Oktober reifen die Früchte und können in dieser Zeit dann geerntet werden. Den idealen Erntezeitpunkt erkennt man daran, dass sich die Himbeeren sehr leicht lösen lassen. Die Brombeere ist jedoch genauso empfindlich, wie die Himbeere. Einmal gepflückt ist diese Beere nur ein paar Tage haltbar und das auch nur, wenn sie im Kühlschrank aufbewahrt wird. Wer seine Beeren das ganze Jahr über genießen möchte, sollte die Brombeeren eher einfrieren.

Doch nicht nur botanisch gesehen weist die Brombeere eine Menge unterschiedlicher Eigenschaften auf, denn auch ihre Inhaltsstoffe sollten nicht unterschätzt werden. Die Brombeere zählt zu einem der nährstoffreichsten Obstsorten der Welt und ist zudem sehr kalorienarm. Die leichte und kalorienarme Frucht, zugleich jedoch kombiniert mit allerlei Nähr- und Heilstoffen – diese Eigenschaften machen die Brombeere zu einem richtigen Superfood. Ob als Snack oder in Kuchen oder Gebäck – diese Beere ist in vielen Kombinationen genussvoll und gesund. Zudem lässt sie sich prima weiterverarbeiten zu Gelees oder Konfitüren. Geografisch gesehen entstammt die Brombeere aus den Wäldern Nordamerikas. Mittlerweile erfreut sie sich aber auch in Deutschland größter Beliebtheit und wird hier zunehmend immer lieber in Gärten und Gewächshäusern angebaut.

 

Die Nährstoffe der Brombeere und ihre Zubereitung

Brombeeren sind nicht nur lecker, sondern auch richtige Vitaminbomben. Kaum eine andere Beere hat einen so hohen Vitamin A Gehalt, wie die Brombeere. Zudem ist sehr viel Vitamin C in dieser Beere enthalten. Dieses Vitamin ist nachweislich essentiell für das Immunsystem und die Abwehr von Krankheiten. Schon ein paar Gramm Brombeeren am Tag decken somit den Vitaminbedarf eines Erwachsenen pro Tag. Das Vitamin E in der Brombeere schützt dagegen die Zellen des Körpers und regelt die Stoffwechselfunktion. Brombeeren haben zudem einen hohen Mineraliengehalt. Dadurch werden die Knochen gestärkt und das körperliche Wohlbefinden gefördert.

Beim Verzehr von Brombeeren werden Ballaststoffe im Körper frei, die die Verdauung anregen. Generell eignen sich Beeren und Früchte bestens, um die Verdauung anzuregen und in Gang zu bringen. Die Brombeeren eignen sich neben einer ausgewogenen und gesunden Ernährung bestens, um den Körper in Schwung zu bringen und sich bewusst gesund zu ernähren. Aufgrund des niedrigen Kalorienanteils an Brombeeren, werden diese auch gerne bei einer kalorienarmen Diät verwendet.

 

Brombeeren als lecker Snack

Die Brombeere eignet sich daher nicht nur als gesunder Snack für zwischendurch, sie ist zugleich sehr nährstoffhaltig und wirkt sich äußerst positiv auf den Körper aus. Gerne wird die Beere auch für Gebäck und Kuchen verwendet. Wichtig hierbei ist jedoch, die Brombeeren vorher zu Waschen. Sehr lecker sind auch Joghurts oder Quark mit Brombeeren: diese Alternative ist auch eindeutig gesünder und kalorienarmer, im Gegensatz zu Kuchen oder Muffins mit Blaubeeren. Hierfür rührt man einfach ein bisschen Naturjoghurt und Blaubeeren zusammen und gibt ggf. etwas Honig zum Süßen hinzu. So schnell gelingt ein super einfacher Snack für zwischendurch oder ein tolles Frühstück! Auch Konfitüren oder Gelees kann man schnell aus Brombeeren bereiten und zum einfrieren und portionsweisen auftauen eignet sie sich auch.

 

Die richtige Aussaat der Brombeeren

Wer gerne biologisch anbaut und ökologisch wertvolle Produkte aus dem eigenen Garten genießen möchte, der greift mehr und mehr dazu, sein Obst und Gemüse selber anzubauen. Dies ist auch mit der Brombeere möglich. Besonders empfehlenswert ist das Frühjahr: hier ist der Boden angenehm warm und die Sonne noch nicht zu heiß.

Generell sind Brombeergewächse eher anspruchslose Pflanzen: sie wachsen auf fast jedem Boden und eignen sich auch für Anfänger bestens, die schnell und einfach ihre eigenen Beeren züchten möchten. Das Brombeerbeet sollte sich jedoch windgeschützt und sonnig bis halbschattig liegend befinden. Bei nährstoffarmen Böden tut es ein bisschen Humus, damit die Saat besser im Boden ansetzt. Regelmäßiges Wässern, Düngen und das Entfernen von Unkraut sorgen dafür, dass die Brombeeren gedeihen und bereits bald geerntet werden können. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, nur die schwarzen Beeren zu ernten, denn nur diese haben den typisch süß-fruchtigen Brombeergeschmack.

Mittlerweile hat sich eine ganze Reihe an unterschiedlichen Sorten bei den Brombeeren entwickelt. Von Brombeergewächsen mit Stacheln und ohne, über große und kleine Früchte, bis hin zu starkem und mäßigem Geschmack – bei der Brombeere gibt es kaum Grenzen bezüglich der verschiedenen Arten und Sorten.

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Himbeeren – die leckeren Alleskönner

Himbeerstrauch

Sonne, die Füße hochlegen und einen kühlen Joghurt mit frischen Himbeeren genießen vom eigenem Himbeerstrauch – wem läuft bei dieser Vorstellung nicht das Wasser im Munde zusammen? Himbeeren eignen sich ideal als leckerer Snack für zwischendurch und als gesunde Abkühlung im Sommer. Dieser fruchtige Snack ist jedoch mehr, denn Himbeeren sind super gesund und können viele Prozesse im Körper positiv beeinflussen. Von einem reichen Vitamingehalt, über einem hohen Eisengehalt, bis hin zu ihrem geringen Kalorienanteil – die Himbeere ist ein wahres ,,Superfood“. Zusätzlich können die geernteten Himbeeren natürlich auch eingekocht werden: Gelee oder Konfitüre aus Himbeeren schmecken wunderbar und sind ein wahres Highlight an jedem Frühstückstisch.

Himbeeren weisen außerdem eine große Anzahl an unterschiedlichen Vitaminen und Spurenelemente auf. Des Weiteren werden den Himbeeren entwässernde und abführende Wirkungen nachgesagt, sodass dieses Obst sich auch bestens zur Aufrechterhaltung einer gesunden Verdauung eignet. Sogar im Mittelalter wusste man schon von den positiven Eigenschaften der Himbeere und nannte sie daher sogar ,,Heilpflanze“. Von den Früchten der Himbeere, über ihre Blätter, bis hin zu den Himbeerwurzeln – so gut wie alle Elemente und Bestandteile der Himbeerpflanze lassen sich sinnvoll nutzen und weiterverarbeiten. Doch welche gesundheitsfördernden Stoffe hat die Himbeere wirklich und wie kann man sie selbst anbauen?

 

Was bewirkt die Himbeere im Körper?

Himbeeren enthalten eine ganze Reihe an unterschiedlichen Vitaminen: Vitamin B und C sind in diesen Früchten reichlich vorhanden. Schon ca. 150 Gramm Himbeeren am Tag decken den Tagesbedarf an diesen Vitaminen. Dadurch trägt man nicht nur zu einem positiven Körpergefühl und dem Erhalt der Körperfunktionen bei, sondern stärkt auch maximal das Immunsystem. Einfach morgens ein Joghurt oder Pfannkuchen mit Himbeeren essen und schon ist der Tagesspiegel an wichtigen Vitaminen gedeckt! Oder man nutzt die leckeren Muntermacher als gesunden Snack zwischendurch.

Einfach mal die Chips oder Süßigkeiten durch Himbeeren ersetzen und bald wird man merken, dass man sich direkt besser und fitter fühlt. Zudem verfügt die Himbeere über einen sehr hohen Eisengehalt, sodass sie positiv zu einer geregelten Blutbildung beiträgt. Außerdem hat die Himbeere einen hohen Gehalt an Folsäure, Magnesium und Kalium. Trotz dieser ganzen Nährstoffe weist diese Frucht jedoch nur 34 Kalorien pro hundert Gramm auf und ist damit sehr kalorienarm. Auch eine kalorienarme Ernährung lässt sich mit der Himbeere und anderen Obstsorten gut kombinieren.

Doch nicht nur die Frucht der Himbeere erfreut sich größter Beliebtheit, denn auch die Himbeerblätter können ideal genutzt werden. Diese Blätter können als Tee verwendet werden und sollen bei Stimmungsschwankungen und PMS helfen. Hierfür einfach die Himbeerblätter waschen und mit Wasser aufgießen. So einfach und schnell gelingt ein selbstgemachter Tee, der auch noch krampflindernd wirkt.

 

Die Himbeere als Heilpflanze

Bereits im Mittelalter wurde die Himbeere aufgrund ihrer gesundheitsfördernden Eigenschaften als Heilpflanze bezeichnet und dementsprechend genutzt. Dabei wurde aus der Frucht direkt ein heilender Himbeersirup hergestellt. Dieser wurde als besonders magenschonend beschrieben. Doch nicht nur die Himbeerfrucht selbst erfreute sich größtem Nutzen, denn auch die Blätter wurden bzw. werden auch heute noch wegen ihrer heilenden Wirkung genutzt. Die Blätter lassen sich mit etwas Wasser zu einem Tee aufgießen, der bei Durchfall und Entzündungen helfen soll. Früher wurde dieser Aufguss auch bei Hauterkrankungen als Waschlotion genutzt.

Die Frucht, die Blätter und sogar die Blüten und Wurzeln werden auch heute noch ausgiebig in der Naturheilkunde genutzt. Daher gibt es eigentlich keinen Teil der Himbeerpflanze, der nicht genutzt werden kann, sodass dieses Gewächs als eines der ergiebigsten Gewächse der Welt gesehen wird. Aus den Blättern und Wurzeln werden heute gerne Bäder und Tinkturen hergestellt, die beruhigend und fiebersenkend wirken sollen. Ein angenehmes Bad mit einer solchen Tinktur wirkt zudem entspannend und schmerzlindernd. Somit eignet sich die komplette Himbeerpflanze bei Entzündungen und leichten Erkrankungen und trägt zu einem positiven Körpergefühl bei.

 

Wie der Anbau von Himbeeren gelingt

Der Anbau der Himbeeren ist im Grund ziemlich leicht, sodass sogar Anfänger hier schnelle Erfolge erzielen können. Wenn man ein paar einfache Dinge beachtet, gelingt die Zucht der Himbeere im eigenen Garten kinderleicht!

Zunächst ist es sehr wichtig, den idealen Standort für den Anbau der Himbeeren zu finden. Am besten gedeihen diese Gewächse an Plätzen, die vor Wind geschützt sind und sich halbschattig befinden. Der Boden sollte möglichst locker und reich an Nährstoffen sein. Mit dem Anbau loslegen sollte man im Herbst oder im Frühjahr. Dementsprechend werden den Himbeeren auch die Namen Frühjahrshimbeere oder Herbsthimbeere gegeben. Gepflanzt werden die Himbeeren in einem Abstand von 45 cm, damit die Wurzeln genug Platz haben und sich tief im Boden verankern. Zudem ist es wichtig, dass die einzelnen Pflänzchen genügend Licht und Sonne bekommen. Regelmäßiges Wässern ist genauso wichtig, wie das Entfernen von Unkraut und Schädlingen. So wird frühzeitig vermieden, dass bei den Himbeergewächsen tiefgreifende Erkrankungen auftreten und die Pflanze dadurch kaputtgeht.

Sobald die Pflanzen etwas gewachsen sind, empfehlen sich Stützen für die Gewächse. Gespannte Drähte oder Schnüre stützen die einzelnen Pflanzen und ermöglichen es, dass diese hoch hinauswachsen können. Der Boden muss ab und zu gedüngt werden, damit er nährstoffreich bleibt. Hierfür kann im Grund auf gewöhnliche Dünger, wie Kompost, zurückgegriffen werden. Ein neues Phänomen auf dem Pflanzenmarkt sind jedoch spezielle Dünger. Hier werden inzwischen Dünger angeboten, die sich speziell für Beeren oder sogar direkt für Himbeeren eignen. Diese Himbeerdünger sind ebenfalls Spitzendünger für diese Gewächse.

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Erdbeeren – aromatisch und gesund

Erdbeerpflanzen

Die Früchte der Erdbeerpflanzen sind mitunter das beliebteste Obst. Vor allem im Sommer greifen viele Menschen zu den leckeren, roten Früchten. Doch Erdbeeren können nicht nur ein voller Genuss sein, sondern auch einen schmackhaften und zugleich kalorienarmen Snack darstellen. Wer seine Erdbeeren beispielsweise mit Naturjoghurt und etwas Honig zum Süßen verzehrt, der spart sich gegenüber Eis oder anderen Süßspeisen eine Menge Kalorien. Doch nicht nur dieser Aspekt spricht für den Genuss von Erdbeeren, denn dieses Obst hat noch viel mehr zu bieten! Was genau das Besondere an Erdbeeren ist und wie man sie sogar selber anbauen und lagern kann, das wird im folgenden Text erklärt.

Die positiven Aspekte, die Erdbeeren auf den Körper haben

Erdbeeren sind nicht nur kalorienarm, sondern liefern auch einen wichtigen Beitrag zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung. So enthalten Erdbeeren zum Beispiel sehr viel Vitamin C. Dieses ist wiederum wichtig für die Abwehrstoffe des Körpers. Ebenso wichtig ist Folsäure und Eisen für den Körper. Diese Stoffe sind wichtig für das Blut und die Knochen und können vorbeugend auch gegen Blutarmut helfen. Folsäure und Eisen lassen sich somit ebenfalls durch Erdbeeren dem Körper zufügen, da die roten Früchte diese wichtigen Stoffe ebenfalls besitzen. Zudem beinhalten Erdbeeren einen hohen Anteil an Kalzium und schützen somit auch die Knochen vor Krankheiten, wie beispielsweise Osteoporose.

Zusätzlich bringt die Erdbeere dem Körper Kalium und Magnesium und wirkt sich dadurch positiv auf das Herz aus. Doch diese Bandbreite an gesundheitsfördernden Stoffen der Erdbeere ist noch längst nicht alles, denn ferner enthält diese Frucht Salicylsäure, die vor Gicht und Rheuma schützt und sekundäre Pflanzenstoffe, die vor Krebs und Arteriosklerose schützen sollen. Aufgrund dieser großen Anzahl an positiven Aspekten, die die Erdbeere auf die Gesundheit des Menschen haben kann, lässt sich sagen, dass die Erdbeere viel mehr als nur ein gesundes Obst ist. Ferner kann der Mensch durch den regelmäßigen Konsum von Obst allgemein und der Erdbeere im Besonderen, seine Gesundheit positiv verändern oder aufrechterhalten. Natürlich steht dieser Aspekt immer im Zusammenspiel mit einer allgemeinen guten Ernährung und ausreichend Bewegung.

 

Die Erdbeere als kalorienarmes Obst

Wie bereits geschildert, ist die Erdbeere nicht nur ein leckerer Snack für zwischendurch, sondern kann sie sich auch positiv auf die Gesundheit auswirken. Nebenbei ist die Erdbeere jedoch auch sehr kalorienarm: nur ca. 32 Kilokalorien pro hundert Gramm weist sie auf. Dadurch eignen sich Erdbeeren auch bestens für eine kalorienreduzierte Ernährung oder eine Diät. Ganz leicht lassen sich mit diesen Früchten leckere Speisen herstellen: indem man einfach etwas Joghurt mit den Erdbeeren vermischt, hat man ein ausgewogenes und leckeres Frühstück. Erdbeeren eignen sich auch bestens als Beilage für Crêpes oder Pfannkuchen. So leicht lässt sich eine kalorienarme und gesunde Ernährung umsetzen, denn es muss ja nicht immer der Erdbeerkuchen mit Sahne sein, oder?

 

Wo kommt die Erdbeere ursprünglich her?

Es ist nachgewiesen, dass es die Erdbeere bereits in der Steinzeit gab. Hier haben unsere Vorfahren jedoch nur kleinere Vorläufer der heutigen Erdbeere gehabt. Großflächig angebaut wurde sie jedoch erst später: im 14. und 15. Jahrhundert wurden kleinere Erdbeeren angebaut. Die Erdbeere in der Größe, wie wir sie heute kennen, gelangte erst im 17. Jahrhundert nach Europa. Bei unserer heutigen Erdbeere handelt es sich um die sogenannte Ananas – Erdbeere. Dieser Begriff geht auf eine zufällige Kreuzung zurück, die sich Ende des 17. Jahrhunderts in Holland ereignet hat. Fachlich gesprochen handelt es s ich bei der Erdbeere gar nicht um eine Beere, sondern um eine Scheinfrucht. Zudem gehört die Erdbeere und ihr Gewächs zu der Familie der Rosengewächse. Am besten wächst und gedeiht die Erdbeere auf mäßigem Klima: hier fühlen sie sich am wohlsten und können ihre Aromen am besten umsetzen.

Erdbeeren aus Deutschland kommen meist aus Bayern, Nordrhein-Westfalen oder Mecklenburg-Vorpommern. Diese werden jedes Jahr von Mai bis Juli geerntet. Diese Erdbeeren aus dem Heimatland sind nicht nur ökologisch vorteilhafter, da sie keine langen Transportwege hinter sich haben, sondern schmecken dadurch auch einfach frischer und besser. Daher lohnt es sich in jedem Fall, aus die Saison zu warten, in der die heimischen Früchte gekauft werden können, anstatt schon im Januar oder Februar auf importierte Erdbeeren aus Marokko, Ägypten, Spanien oder Italien zurückzugreifen.

 

Die ideale Lagerung und Zubereitung von Erdbeeren

Bei Erdbeeren ist auf eine gute Lagerung und Zubereitung zu achten, da diese Früchte sehr empfindlich sind und ihr Aroma bereits nach der Ernte verlieren. Daher empfiehlt es sich, Erdbeeren möglichst schnell zu essen und nur wenige Tage im Kühlschrank zu lagern. Um die Erbbeeren essbereit zu machen, sollte man sie zuerst vorsichtig waschen und trocken tupfen. Anschließend sollten der Stiel und die Blätter abgeschnitten werden. Danach schmecken die Erdbeeren pur am intensivsten. Ausgefallene Rezeptideen sind mit Erdbeeren jedoch auch super: im Salat geben Erdbeeren ein besonderes Highlight ab. Getrocknet machen sich diese Früchte hervorragend im Müsli. Ganz traditionell lassen sich Erdbeeren jedoch auch als Marmelade oder Konfitüre verarbeiten. So kann man die leckeren Früchte das ganze Jahr über genießen!

 

Erdbeeren selber anpflanzen

Wer auf eine ökologische Anpflanzung und Ernte von Erdbeeren besonderen Wert legt, der kann diese auch einfach selber anpflanzen. Diese Erdbeerpflanzen sind ab ca. Juli in den Geschäften und im Fachhandel erhältlich. Am besten sollten die Pflanzen im August angepflanzt werden, da die Erdbeerpflanzen sehr viel Sonne benötigen. Daher sollte für sie ein Standort gewählt werden, an den möglich viel Sonne gelangt. Je lockerer und reicher an Humus der Boden ist, desto besser können die Erdbeerpflanzen gedeihen. Wichtig zu beachten ist auch, je mehr Sonne die Pflanzen bekommen, desto süßer wird ihr Frucht schlussendlich. Wer seine Erdbeeren daher weniger süß haben möchte, sollte einen Platz wählen, der nicht den gesamten Tag von Sonne bedeckt ist. Meist dauert es 2 bis 3 Jahre, bis die Ernte dieser Erdbeerpflanzen wirklich große Erträge bringt. Nach der Ernte sollte das Beet gewechselt oder neue Pflanzen gepflanzt werden.

Innerhalb des Beetes sollten die Pflanzen mit einem Abstand von ca. 25 Zentimetern gepflanzt werden. So haben sie genügend Platz, Wurzeln zu fassen und sich auszubreiten. Nach dem Einpflanzen der Erdbeeren benötigen diese sehr viel Wasser. Daher ist es gut, die Pflanzen direkt häufig und ausgiebig zu gießen. Ebenso wichtig ist die regelmäßige Bekämpfung von Unkraut. Dieses sollte bereits dann weggezupft bzw. entfernt werden, sobald erste Blätter davon zu sehen sind. Mit etwas Aufmerksamkeit und Pflege gelingt die Aufzucht von eigenen Erdbeeren jedoch auch dem Anfänger, sodass sich auch dieser über seine eigenen Erdbeeren freuen kann!